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Version Frankfurt: Engagement der Mitarbeiter kommt extrem gut an

Frankfurt – Seriös, freundlich, kinderlieb und sozial: In der siebten Umfrage der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt zur Wohnzufriedenheit räumen die Mieter ihrem Vermieter bei diesen Eigenschaften die höchste Kompetenz ein. Doch nicht nur in Sachen Image schneidet Hessens größtes Wohnungsunternehmen gut ab. Deutliche Verbesserungen zur letzten Umfrage im Jahr 2015 gab es vor allem im Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter. 93 Prozent der Befragten würden zudem die Nassauische Heimstätte als Vermieter weiterempfehlen. Der für das Immobilienmanagement zuständige Geschäftsführer Dr. Constantin Westphal nimmt das Ergebnis als Ansporn. „Wir messen die Mieterzufriedenheit schließlich nicht, um uns auf den guten Ergebnissen auszuruhen, sondern um Entwicklungen zu erkennen und mit konkreten Maßnahmen proaktiv darauf zu reagieren.“

In der Umfrage wurden die Kategorien „Vermieter“, „Wohnung/Gebäude/Wohnumfeld“, „Information/Kommunikation/Dienstleistung“ sowie „Image/Umzugsabsichten/Kundenbindung“ mit jeweils mehreren Teilbereichen abgefragt. In all diesen Segmenten verteilten die Mieter die Note 1 oder 2, kein Bereich wurde schlechter als 2,6 bewertet. Den Grad ihrer Zufriedenheit konnten die Befragten auf einer Skala von 1 (sehr zufrieden) bis 5 (sehr unzufrieden) angeben. Die Ergebnisse decken sich mit einer Analyse zum Thema Fairness von Wohnungsunternehmen, die Focus Money im November durchgeführt und vor kurzem veröffentlicht hat. Befragt wurden mehr als 1.000 Mieter von 21 Wohnungsunternehmen. Die Unternehmensgruppe schnitt in allen Kategorien mit „gut“ oder „sehr gut“ ab.

Mieter sind mit Nassauischer Heimstätte sehr zufrieden

Die Note 2,0 bedeutet gegenüber der letzten Umfrage (2,4) eine deutliche Steigerung. Besonders hoch haben die Mieter die Freundlichkeit der Mitarbeiter bewertet (1,8), aber auch deren Kompetenz bei der Lösung von Problemen sowie der Betreuung persönlicher Anliegen. Zudem hat sich die Zufriedenheit mit nahezu allen Mitarbeitergruppen erhöht. Die Gesamtnote: 1,9. Deutlich besser schneidet auch das Beschwerdemanagement ab. Waren damit 2013 noch knapp 60 Prozent der Mieter unzufrieden, sank dieser Wert über 53 Prozent (2015) auf 40 Prozent in 2018. Gesamtnote: 2,4. „Dieser positive Trend ist auf das Engagement unserer Mitarbeiter zurückzuführen“, resümiert Westphal. „Sie sind sehr kundenfreundlich und suchen immer nach einer guten Lösung.“ Insgesamt hatten im vergangenen Jahr 30 Prozent der befragten Mieter eine Beschwerde oder Anfrage vorgebracht, eine leichte Zunahme gegenüber 2015 (20 Prozent). Häufigster Beschwerdegrund war die Reinigung und Pflege der Außenanlagen, gefolgt von Beeinträchtigung durch andere Mieter, Nichteinhaltung der Hausordnung und Störungen im Breitbandkabelnetz.

Gute Noten für Wohnungen und Wohnumfeld

Drei Viertel aller Mieter sind zufrieden oder sehr zufrieden mit dem Preis-Leistungsverhältnis ihrer Wohnung. Im Vergleich mit zehn Wohnungsunternehmen aus der Rhein-Main-Region ist dies ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis. Auch mit der eigenen Wohnung sind die Mieter sehr zufrieden. Für die Wohnungsgröße gibt es im Schnitt die Note 1,7, für den Zuschnitt der Wohnung die Note 1,8. Der bauliche und energetische Zustand des Gebäudes werden mit der Note 2,4 bewertet – eine Verbesserung gegenüber 2015 (jeweils 2,6). „Dieser Wert ist auch auf unsere umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen zurückzuführen“, erläutert Westphal. „Immerhin investieren wir jedes Jahr mehr als 100 Millionen Euro, um unsere Bestände auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen.“ Beim Wohnumfeld schneidet das Grünflächenangebot (2,0) besonders positiv ab. Die Sauberkeit bekam die Note 2,6, die Sicherheit und das nachbarschaftliche Wohnumfeld erhielten jeweils eine 2,2. Auch hier gab es im Vergleich zu 2015 in allen Bereichen leichte Steigerungen. Knapp zwei Drittel der Befragten äußerten auch leichte Kritik, etwa wegen der Sauberkeit im Wohnumfeld oder Problemen in der Hausgemeinschaft. „Nichts ist so gut, dass es nicht noch besser werden könnte“, sagt Westphal. „Mit unseren vielfältigen Initiativen und Angeboten versuchen wir permanent, unsere Dienstleistungsqualität gegenüber unseren Mietern zu steigern. Häufig sind wir allerdings auf eine kooperative Zusammenarbeit unserer Mieter angewiesen. Bei Streitigkeiten der Nachbarn untereinander haben wir hingegen nur begrenzte Möglichkeiten, auf diese einzuwirken.“

Hohe Wertschätzung für Carsharing, Mieter-TÜV und WST

Nach wie vor sehr zufrieden sind die Mieter mit den Serviceleistungen der Unternehmensgruppe. Spitzenreiter sind die Mietschuldnerberatung, der kostenlose Reparaturservice mit dem Mieter-/Gebäude-TÜV und die Dienstleistungen des Wohn-Service-Teams. Mit Noten von 1,4 bis 1,8 erfahren sie wie in den Vorjahren eine hohe Wertschätzung. Neu in dieser Kategorie ist das Carsharing. 57 Prozent der Befragten finden es gut, dass es diesen umweltfreundlichen Service gibt, 84 Prozent der aktiven Nutzer sind damit sehr zufrieden, vergeben also eine 1 oder 2.

Kommunikation: Gesamtnote 1,9

Mit dem Informationsfluss sind die befragten Mieter sehr zufrieden (1,9). Die Internetseite verbesserte sich von 2,0 auf 1,9, die Note für die Aushänge im Treppenhaus hält sich bei 2,0, die für die telefonische Erreichbarkeit bei 2,1. Die Mieterzeitung mittendrin verbesserte sich von 2,0 auf 1,8. Der Wert für die Öffnungszeiten der Servicecenter sank minimal von 1,7 auf 1,9. Noch in der Umfrage 2013 hatten die Mieter den Kommunikationsfluss kritisiert, 2015 waren die Werte schon deutlich besser. „Die aktuellen, sehr guten Werte zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Diesen Weg wollen wir konsequent weiter gehen“, betont Westphal. Denn nur mit einer guten und funktionierenden Kommunikation ist es möglich, ein von Vertrauen geprägtes Miteinander zu pflegen.

Nachbarschaftliches Miteinander hat hohen Stellenwert

Knapp 70 Prozent der Befragten fühlen sich grundsätzlich dem Wohnungsunternehmen verbunden. Knapp 86 Prozent würden sich bei einem Umzug erneut für die Unternehmensgruppe entscheiden. 93 Prozent würden dieses Unternehmen ihren Freunden weiterempfehlen. Dieser hohe Prozentsatz zeigt, welch großes Vertrauen der Nassauischen Heimstätte als Vermieterin entgegengebracht wird. Die Umfrage thematisierte auch Aspekte des nachbarschaftlichen Miteinanders. Mehr als jeder Zweite in den Siedlungen der Unternehmensgruppe grüßt und unterhält sich mit seinen Nachbarn auf der Straße oder im Treppenhaus. Lediglich vier Prozent empfinden die Nachbarschaft als eher anonym.

Eckdaten zur Mieterschaft

Die Mieter der Unternehmensgruppe leben in rund 60.000 Haushalten und haben nach der neuesten Befragung ein Durchschnittsalter von 53 Jahren. Das bedeutet im Vergleich zu 2015 (52 Jahren) einen leichten Anstieg. Die Haushaltsgröße liegt im Schnitt bei 2,2 Personen (2015: 2,26). Mehr als jeder dritte Mieterhaushalt ist ein Einpersonenhaushalt, knapp ein Drittel sind Zweipersonenhaushalte und knapp jeder achte ein Dreipersonenhaushalt. Haushalte mit vier Personen und mehr machen knapp 20 Prozent (2015:18,2 Prozent) aus. 2013 waren es 16,8 Prozent. Das durchschnittliche Haushaltseinkommen liegt bei 1.790 Euro pro Monat und ist im Vergleich zu 2015 um 170 Euro gestiegen.

Informationen zur Umfrage

Durchgeführt wurde die Meinungsumfrage von der InWIS Forschung und Bera-tung GmbH, einem gemeinnützigen Forschungs- und Wissenstransfer-Institut mit Sitz in Bochum. Es befragte hessenweit insgesamt 1.956 zufällig ausgewählte Mieter der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt im Zeitraum von März bis Mai 2018. Die Ergebnisse sind somit repräsentativ für die rund 140.000 Mieter der Unternehmensgruppe. Die Nassauische Heimstätte bewirt-schaftet in Süd- und Mittelhessen rund 42.000 Wohnungen, während in Nord- und Osthessen die Wohnstadt für etwa 17.500 Wohnungen zuständig ist.

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit 95 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 730 Mitarbeiter. Mit rund 60.000 Mietwohnungen in 140 Städten und Gemeinden gehört sie zu den führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Das Regionalcenter Frankfurt bewirtschaftet rund 19.800 Wohnungen, darunter 16.000 direkt in Frankfurt. Unter der Marke „ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Bis 2021 sind Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro in Neubau von Wohnungen und den Bestand geplant. 4.900 zusätzliche Wohnungen sollen so in den nächsten fünf Jahren entstehen.
 

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