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Unheimlicher Spaß und gespenstisch gute Laune

Wiesbaden – Hoher Besuch in der Friedrich-von-Schiller-Grundschule in Wiesbaden. Oberbürgermeister Sven Gerich und Dr. Constantin Westphal, Geschäftsführer der Immobilienbewirtschaftung bei der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt, haben auch in diesem Jahr wieder an einer Lesung für die Kinder aus der Nachmittagsbetreuung mitgewirkt. Die Veranstaltung fand im Rahmen des so genannten „Bücherspielplatzes“ statt, einem Projekt zur frühkindlichen Leseförderung, das die Unternehmensgruppe 2016 gemeinsam mit CASA e.V., Centrum für aktivierende Stadtteilarbeit, ins Leben gerufen hat. Vor Ort waren auch Regionalcenterleiter Ulrich Albersmeyer und weitere Mitarbeiter der Nassauischen Heimstätte.

Gerich und Westphal lasen zusammen mit CASA-Mitarbeiter Timothy Harris aus dem Kinderbuch „Wer hat Angst vorm schwarzen Gespenst?“ von Britta Nonnast vor. Darin erzählt die Autorin mit viel Witz und Liebe zum Detail von Vorurteilen, Außenseitern und vorsichtigen Annäherungen. Denn eigentlich hat niemand das schwarze Gespenst jemals gesehen. Aber dass es böse und gefährlich ist, das wissen die zehn kleinen Burggeister ganz genau. Bis sie ihm eines Tages höchstpersönlich begegnen…

Bücher als sinnvolle Alternative

„Das ist ein idealer Stoff für Kinder im Grundschulalter“, findet Silke Müller, Geschäftsführerin von CASA. „Das Thema Zugehörigkeit beschäftigt viele von ihnen sehr.“ Zwei Burggespenster sprachen an diesem Tag mit besonders tiefer Stimme, wurde sie ihnen doch beim Vorlesen mit verteilten Rollen von den beiden prominenten Gästen geliehen. Für Oberbürgermeister Sven Gerich, Schirmherr des Projekts, und Dr. Constantin Westphal, vor allem aber für die Kinder war das ein unheimlicher Spaß, der für gespenstisch gute Laune sorgte. „Ich halte es für enorm wichtig, Kinder früh an Bücher heranzuführen, auch um ihnen eine sinnvolle Alternative zu Smartphone und Computerspielen zu bieten“, erklärt der Wiesbadener Oberbürgermeister. „In unseren Wohnquartieren leben Mieter aus mehr als 100 Nationen“, begründet Westphal das Engagement der Unternehmensgruppe. „Mit dem ‚Bücherspielplatz‘ möchten wir schon die Kleinen möglichst früh für die deutsche Sprache und Kultur begeistern. Lesekompetenz fördert Lebenskompetenz. Wer Bücher liest, schult nicht nur seine Sprach- und Lernfähigkeit, sondern kommt in Kontakt mit verschiedenen Welten und Werten. Deshalb ist es für mich ebenso wichtig wie auch eine Freude, bei der heutigen Veranstaltung dabei zu sein.“

Eltern und Kinder gemeinsam fördern

Beim „Bücherspielplatz“ handelt es sich um eine Kooperation der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und CASA in der Grundschule sowie dem von CASA betriebenen KiEZ Hollerborn/Waldstraße. Ziel ist es, bei Kindern zwischen drei und zehn Jahren die Lust am Lesen und die Neugier auf Bücher zu wecken. „Über Bücher wird die Fantasie angeregt, lernen Kinder Fragen zu stellen, sich auszutauschen, eigene Gedanken zu formulieren und sich Wissen anzueignen“, beschreibt Silke Müller die vielfältige positive Wirkung der Leseförderung. Die Geschichten, die die Kinder beim Vorlesen oder Selberlesen kennenlernen, regen außerdem ihre Kreativität an. So wird ihnen beim Bücherspielplatz stets Gelegenheit zum Basteln, Malen, Schreiben oder Nachspielen gegeben.

Seit zweieinhalb Jahren veranstaltet CASA zweimal pro Woche für die Schülerinnen und Schüler der Nachmittagsbetreuung an der Friedrich-von-Schiller-Grundschule Leserunden. Dabei können die Kinder auch einmal selbst vor Kleinstgruppen aus einem Buch vorlesen. Flankierend dazu gibt es im Rahmen des KinderElternzentrums (KiEZ Hollerborn/Waldstraße) für Eltern die Möglichkeit, sich in Fragen zur Sprachbildung und -förderung, zu Einschulung und vielfältigen Bildungsangeboten beraten und unterstützen zu lassen. „Wir planen, künftig auch immer wieder Lesungen mit mehrsprachigen Texten anzubieten“ erläutert CASA-Geschäftsführerin Silke Müller.

Beim Bücherspielplatz in der Friedrich-von-Schiller-Grundschule gab es zwei Vorleserunden. Dafür wurden die zirka 100 Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt. Nach jeder Lesung gab es ausreichend Zeit für eine Fragerunde, in der die Kinder sich mit dem Gehörten noch einmal auseinandersetzen und auch ganz persönliche Fragen an die beiden Vorleser richten konnten. Anschließend waren sie eingeladen, beim Basteln kreativ umzusetzen, was sie zuvor gehört und gelernt hatten.

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit 95 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 730 Mitarbeiter. Mit rund 60.000 Mietwohnungen in 140 Städten und Gemeinden gehört sie zu den führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Das Regionalcenter Wiesbaden bewirtschaftet rund 11.600 Wohnungen, darunter rund 5.800 Wohnungen direkt in Wiesbaden, und hat mit dem Servicecenter in Darmstadt eine Außenstelle. Unter der Marke „ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Bis 2021 sind Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro in Neubau von Wohnungen und den Bestand geplant. 4.900 zusätzliche Wohnungen sollen so in den nächsten fünf Jahren entstehen.

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