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Riesenspaß mit dem kleinen Monster Knirps

Arme hoch: Die Kinder durften bei der Lesung nicht nur zuhören, sondern sich auch aktiv einbringen. Foto: UGNHWS / Thomas Rohnke

Frankfurt am Main – Knirps ist ein echtes Sorgenkind. Immer räumt er sein Zimmer auf, und wenn man ihm etwas schenkt, sagt er sofort „Danke“. Seine Großmutter ist daher überzeugt, dass der Kleine schwer krank oder gestört sein muss und nur ein Spezialist ihn noch heilen kann. So viel Ordnungssinn und Höflichkeit, das ist doch nicht normal. Kein Monster darf sich so benehmen.

„Monstermäßig erzogen“ ist der Titel eines Kinderbilderbuchs, dessen Figuren von der Frankfurter Graphikerin Marie Hübner ersonnen und gezeichnet wurden. Die Texte dazu schrieb Michael Fuchs. Auf Einladung der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt war die Künstlerin jetzt zu Gast im Kinder- und Familienzentrum im Frankfurter Stadtteil Fechenheim. „Marie Hübner hat ein unglaubliches Talent, die Geschichten aus ihren Büchern mit viel Witz und Lebendigkeit vorzutragen“, haben Petra Falchi und Ilhem Ben Arar vom Sozialmanagement der Unternehmensgruppe beobachtet. „Wo immer sie auftritt, zieht sie ihre kleinen Zuhörer völlig in ihren Bann.“ Den 20 Kindern im Alter zwischen vier und sieben Jahren, die zu der Lesung in Fechenheim gekommen waren, ging es nicht anders: Sie amüsierten sich köstlich über die Geschichte vom kleinen Monster Knirps, das genauso ist, wie sich Menscheneltern ihre Kinder wünschen, aber in der eigenen Familie mit seinem tadellosen Benehmen nur auf Kritik und Unverständnis stößt. Das ist der Clou an diesem Kinderbuch: Es stellt die vertrauten Werte auf den Kopf und entführt die Kleinen in eine verkehrte Welt. Für die Kinder ist das ein Riesenspaß, weil alles, wofür sie normalerweise von Eltern, Lehrern oder Erziehern getadelt werden, plötzlich als vorbildliches Verhalten gilt. Das tut auch mal gut und hat außerdem einen heimlichen pädagogischen Effekt: Gute Kinder und böse Kinder gibt es nicht. „Für uns ist Marie Hübner als Vorleserin in jedem Fall ein Glücksgriff“, betonen Petra Falchi und Ilhem Ben Arar vom Sozialmanagement der Nassauischen Heimstätte/Wohnstadt.

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit 95 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 730 Mitarbeiter. Mit rund 60.000 Mietwohnungen in 140 Städten und Gemeinden gehört sie zu den führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Der Wohnungsbestand wird aktuell von rund 260 Mitarbeitern in vier Regionalcentern betreut, die in 13 Service-Center untergliedert sind. Das Regionalcenter Frankfurt bewirtschaftet rund 19.800 Wohnungen, darunter 16.000 direkt in Frankfurt. Unter der Marke „ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Bis 2021 sind Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro in Neubau von Wohnungen und den Bestand geplant. 4.900 zusätzliche Wohnungen sollen so in den nächsten fünf Jahren entstehen.

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