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Ohne Schlüssel ins Haus

Darmstadt – Michael Schwarz geht auf die Eingangstür zu. Ein kurzes Summen ertönt, die Tür ist entriegelt. Der 52-Jährige braucht sie nur noch aufzudrücken. Michael Schwarz ist begeistert von dem neuen Schließsystem. „Es erleichtert das Leben ungemein. Wenn ich nach dem Einkaufen in beiden Händen eine Tasche trage, muss ich diese nicht mehr abstellen und umständlich nach dem Schlüssel kramen. Außerdem hat man seinen Schlüssel ja nicht immer gleich parat, da ist diese Lösung schon sehr praktisch. Michael Schwarz, der in diesem Jahr eine der attraktiven, neu aufgestockten Penthousewohnungen in Eberstadt bezogen hat, ist einer von mehreren Mietern der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt in Darmstadt, die seit Juli das schlüssellose Türzugangssystem KIWI testen. Bis zum 31. März 2019 prüfen sie, ob das System für sie einen Komfortgewinn bedeutet. „Die Zufriedenheit unserer Mieter liegt uns sehr am Herzen“, sagt Ulrich Albersmeyer, Leiter des zuständigen Regionalcenters. „Damit wir ihnen zukünftig noch mehr Service bieten können, haben wir beschlossen, das neue Zugangssystem auszuprobieren.“ Außerdem möchte die Unternehmensgruppe die technischen Vorteile der Digitalisierung künftig noch stärker nutzen und hat daher auch die Kundenbetreuer, Techniker sowie Haus- und Siedlungsbetreuer vor Ort mit KIWI-Transpondern ausgestattet „Von den Vorteilen dieses Zugangssystems erhoffen wir uns deutliche Erleichterungen für unsere Mieter und Mitarbeiter im Alltag“, ergänzt Albersmeyer. So bietet das System auch die Möglichkeit, den Zugang zu den Häusern aus der Ferne zu steuern. Dies erleichtert die Zusammenarbeit mit Dienstleistern und Handwerkern ungemein, da bei Bedarf der Zugang zur Hauseingangstür über die Ferne freigegeben werden kann. Zeitaufwändige Anfahrten zum Objekt zum Öffnen von Türen gehören damit der Vergangenheit an. Die Nutzung des Zugangssystems ist für die Dauer des Testzeitraums für die Mieter kostenlos, die monatlichen Kosten übernimmt die Nassauische Heimstätte. Die Wohnungstür bleibt davon unberührt. Der Haustürschlüssel kann parallel zur KIWI-Technik weiter verwendet werden.

So funktioniert KIWI

Die teilnehmenden Mieter haben in ihrem Servicecenter den autorisierten und aktivierten KIWI Transponder erhalten. Sein Gegenstück – der KIWI Türsensor – befindet sich hinter der Klingelanlage der Hauseingangstür. Nähert man sich der Haustür auf ein bis drei Meter Entfernung, erkennt der Türsensor den für die Haustür berechtigten Transponder und entriegelt diese, indem er automatisch den Türsummer aktiviert. Die Tür kann nun einfach aufgedrückt werden. Mit der KIWI App ist es zudem möglich, die Tür auch über das Smartphone zu öffnen. „KIWI ist eine komfortable und sichere Alternative zum herkömmlichen Schlüssel“, erläutert Geschäftsführer Karsten Nölling. „Wir haben bereits zahlreiche Unternehmen in der Wohnungswirtschaft von den Vorteilen überzeugt – und hoffen natürlich, dass uns das auch bei der Nassauischen Heimstätte gelingt.“ Das Interesse an innovativen Lösungen sei in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. „Das Pilotprojekt mit der Nassauischen Heimstätte in Darmstadt ist ein weiterer Beleg dafür, dass das Thema PropTech in der Wohnungswirtschaft angekommen ist.“

Wer mag, kann KIWI auch dauerhaft nutzen

Zum Ende des Testzeitraums werden die Mieter nach ihren Erfahrungen gefragt. Wer mag, kann auch weiterhin von KIWI profitieren. „Mieter, die an einer dauerhaften Nutzung interessiert sind, können mit der Nassauischen Heimstätte eine entsprechende Vereinbarung treffen“, sagt Thomas Türkis, Leiter des zuständigen Servicecenters in Darmstadt. Da der Einsatz von KIWI außerhalb des Testzeitraums mit monatlichen Kosten verbunden ist, würden diese zukünftig über die Betriebskosten abgerechnet werden. Für Michael Schwarz könnte KIWI eine langfristige Option sein. „KIWI ist komfortabel und erleichtert den Alltag. Ich kann mir vorstellen, das Haus auch in Zukunft ohne Schlüssel zu betreten.“

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit 95 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 730 Mitarbeiter. Mit rund 60.000 Mietwohnungen in 140 Städten und Gemeinden gehört sie zu den führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Der Wohnungsbestand wird aktuell von rund 260 Mitarbeitern in vier Regionalcentern betreut, die in 13 Service-Center untergliedert sind. Das Regionalcenter Wiesbaden bewirtschaftet rund 11.600 Wohnungen, darunter rund 5.800 Wohnungen direkt in Wiesbaden, und hat mit dem Servicecenter in Darmstadt eine Außenstelle. Unter der Marke „ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Bis 2021 sind Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro in Neubau von Wohnungen und den Bestand geplant. 4.900 zusätzliche Wohnungen sollen so in den nächsten fünf Jahren entstehen

Über KIWI.KI GmbH

KIWI ist das schlüssellose Zugangssystem für Haus- und Wohnungstüren von Mehrfamilienhäusern. Über das KIWI Portal können Zutrittsberechtigungen zentral verwaltet werden. Hausverwaltern bleiben unnötige Wege erspart und die Sorge, den richtigen Schlüssel zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben, entfällt. Über 65.000 Wohneinheiten sind an die KIWI Infrastruktur angeschlossen und mehr als 500 Wohnungsunternehmen gehören zu den KIWI Kunden. KIWI ist ein Service der KIWI.KI GmbH. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin wurde im Februar 2012 gegründet. Es wird von Karsten Nölling, Vorsitzender der Geschäftsführung, sowie von Dr. Ing. Claudia Nagel geführt. Mehr Informationen auf www.kiwi.ki.