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Mehr Wohnqualität, weniger Energieverbrauch

Viel zu tun auf den Baustellen der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte / Wohnstadt. Foto: NHW Olaf Hermann

Frankfurt/Kassel – Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt unternimmt auch in diesem Jahr erhebliche Anstrengungen, um den Komfort und die energetische Bilanz ihrer Mietwohnungen zu verbessern. Hessens größtes Wohnungsunternehmen investiert daher 2019 rund 107 Millionen Euro in die Modernisierung und Instandhaltung. „Wir haben die Pflege unserer hessenweit rund 58.000 Wohnungen permanent im Fokus“, sagt die zuständige Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer. „Ziel ist es, sie auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen und die Wohnqualität unserer Mieter weiter zu verbessern. Mit den regelmäßigen Aufwendungen für den Bestand verwirklichen wir konsequent unseren vor einigen Jahren gefassten Beschluss, kräftig in die vorhandenen Wohnquartiere zu investieren.“

Wärmedämmung, sanierte Bäder, neue Heizung

387 Wohnungen kommen sogar in den Genuss einer Vollmodernisierung. Dabei bekommen die Wohngebäude unter anderem eine energiesparende Wärmedämmung mit neuem Fassadenputz. Auch die oberste Geschoss- und die Kellerdecke werden gedämmt. Die Dacheindeckung wird erneuert, ebenso die Wohnungseingangstür, die Haustür, die Treppengeländer und die Fenster. Viele Mieter können sich auch über sanierte und modern ausgestattete Bäder und Küchen freuen, hier wird auch die Elektroinstallation erneuert. In vielen Fällen werden zudem neue Vorstellbalkone montiert. Zusätzlich werden die Heizungsanlagen ausgetauscht. Gasbefeuerte Brennwertkessel versorgen die Bewohner zukünftig zentral mit Wärme und Warmwasser. Der Heizwärmebedarf lässt sich so um mehr als 50 Prozent senken, was sich auch im Geldbeutel der Mieter positiv bemerkbar macht. Auch an einer anderen Stelle schont die Nassauische Heimstätte ihre Mieter. „Bei Modernisierungen ist gesetzlich eine Umlage von acht Prozent der Modernisierungskosten auf die Miete möglich“, sagt Geschäftsführerin Fontaine-Kretschmer. „Aufgrund unserer sozialverträglichen Mietenstrategie werden wir jedoch nur bis zu sechs Prozent der Modernisierungskosten umlegen.“

19 Maßnahmen in Südhessen

Im Bereich des Regionalcenters Frankfurt wird es elf Modernisierungsmaßnahmen geben. Ein Schwerpunkt ist die Quartiersentwicklung in Frankfurt-Fechenheim. Dort belaufen sich die Gesamtkosten für 48 Wohnungen in der Bregenzer Straße auf 4,21 Millionen Euro. 2,96 Millionen Euro werden in die Quartiersentwicklung Windthorststraße in Frankfurt-Höchst mit 32 Wohneinheiten investiert. Im Gebiet des Regionalcenters Offenbach sind vier Maßnahmen vorgesehen. Knapp zwei Millionen Euro werden in 24 Wohnungen in der Südlichen Ringstraße in Langen investiert. Weitere 2,12 Millionen Euro fließen in 24 Wohnungen in der Zeppelinstraße, rund 1,23 Millionen Euro in die Schlagfeldstraße sowie rund 2,39 Millionen Euro in die Oisterwijker Straße, alle in Dreieich. Im Bereich des Regionalcenters Wiesbaden, zu dem auch Darmstadt gehört, werden für vier Modernisierungsvorhaben fast 10,5 Millionen Euro aufgewendet. Unter anderem fließen rund 3,6 Millionen Euro in 48 Wohneinheiten in der Kreuznacher Straße und der Teplitzstraße, rund 2,7 Millionen fallen für 30 Wohnungen in der Comeniusstraße an.

Fünf Voll- und drei Teilmodernisierungen in Nordhessen

Eine große Maßnahme im Gebiet des Regionalcenters Kassel ist die Berliner Straße in Dillenburg (Lahn-Dill-Kreis). Dort werden im Rahmen einer Außensanierung 27 Wohnungen für 1,1 Millionen Euro energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Rund 1,5 Millionen Euro werden in 24 Wohnungen in der Joosstraße in Fulda investiert, rund zwei Millionen Euro fallen für weitere 24 Wohnungen in Fulda, An der Steingrube, an. Weitere Maßnahmen sind in der Talstraße in Lohfelden geplant (zwölf Wohnungen, rund 1,1 Mio. Euro), in Kassel in der Paul-Heidelbach-Straße (zwölf Wohnungen, rd. 900.000 Euro) sowie in der Ahnatalstraße (zwölf Wohnungen, rd. 900.000 Euro). Außerdem auf dem Programm stehen die Richard-Wagner-Straße in Stadtallendorf (18 Wohnungen, 650.000 Euro) sowie zwei Projekte in der Großseelheimer Straße in Marburg mit jeweils sechs Wohnungen (in Summe rd. 470.000 Euro).

Energieeinsparungen schonen die Geldbeutel der Mieter

Neben Verbesserungen beim Wohnkomfort strebt die Unternehmensgruppe auch einen steigenden Beitrag zum Klimaschutz an. Ziel ist – analog zu den Bundes- und Landeszielen – ein nahezu CO2-neutraler Gebäudebestand im Jahr 2050. Die Nassauische Heimstätte ist dabei auf einem guten Weg. Die 2018 modernisierten Wohneinheiten beispielsweise sparen jährlich 6.400 MWh Primärenergie ein und emittieren 1.500 Tonnen weniger CO2-Äquivalent. In den modernisierten Wohnungen wurden der CO2-Ausstoß demnach um rund 64 Prozent und der Primärenergieausstoß um rund 70 Prozent reduziert. Auch die Versorgung der Gebäude durch regenerativen Strom und CO2-neutralisiertes Erdgas ist ein wichtiges Element, mit der die Unternehmensgruppe zu einer klimaschonenden Wohnungsversorgung beiträgt.

Kleinere Arbeiten übernimmt der kostenlose Reparaturservice

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt wird aber nicht nur bei großen Modernisierungsmaßnahmen aktiv, sondern packt auch im Kleinen an. Ein WC-Spülkasten ist defekt? Im Bad tropft der Wasserhahn? Im Treppenhaus funktioniert eine Glühbirne nicht? Für solche und ähnliche Fälle können die Mieter auf den kostenlosen Reparaturservice vertrauen. „Für diesen in der Wohnungsbranche einmaligen exklusiven Mieterservice hat die Unternehmensgruppe im Jahr 2018 rund 5,5 Millionen Euro investiert“, sagt der für Immobilienmanagement und Akquisition zuständige Geschäftsführer Dr. Constantin Westphal.

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit 95 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 730 Mitarbeiter. Mit rund 58.000 Mietwohnungen in 128 Städten und Gemeinden gehört sie zu den zehn führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Unter der Marke „ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Bis 2023 sind Investitionen von rund 1,9 Milliarden Euro in Neubau von Wohnungen und den Bestand geplant. 4.900 zusätzliche Wohnungen sollen so in den nächsten fünf Jahren entstehen.

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