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„Mehr, mehr!“

Dreieich – Sie hat bereits eigene Enkelkinder, und so ist ihr die Welt der Kleinen immer noch ganz nah: Die Kinderbuchautorin Dagmar Chidolue denkt auch mit 74 Jahren noch lange nicht daran, mit dem Schreiben aufzuhören. „Dann hätte ich Langeweile, und zum Strümpfe stricken habe ich auch keine Lust“, hat die Trägerin des Jugendliteraturpreises einmal in einem Interview gesagt. Stattdessen begibt sie sich lieber auf Lesereisen oder besucht Kindergärten und Schulen.

Auf Einladung der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt war die Frankfurter Autorin vor kurzem in der Kita in der Dreieicher Gravenbruchstraße zu Gast. Aber sie kam nicht einfach und begann, aus einem ihrer Bücher vorzulesen. Vielmehr hatte Dagmar Chidolue große bunte Bildtafeln – vergrößerte Illustrationen aus ihren Büchern – mitgebracht, die sie für die zehn Fünfjährigen, die sich erwartungsvoll im Kreis um sie herum versammelt hatten, zum Anschauen in die Höhe hielt. Das war die Aufforderung an die Kleinen zu beschreiben, was sie sehen, damit sie eigene Beobachtungen und Ideen entwickeln und äußern konnten. Und so waren alle in kürzester Zeit mittendrin in einer spannenden Geschichte und konnten es kaum erwarten, deren Ausgang zu erfahren. „Mehr, mehr!“, das war der einhellige Wunsch aller zehn Kinder am Schluss. Wie gut, dass Dagmar Chidolue gleich mehrere ihrer Kinderbücher mitgebracht hatte. Genug Auswahl ist ja vorhanden, denn insgesamt hat die Schriftstellerin schon über 80 Werke verfasst, von denen die Geschichten über Millie, das mutige Mädchen, das lernt, sich gegen freche Jungs und andere Widrigkeiten im Leben zu behaupten, bestimmt die berühmtesten sind. So konzentriert bei der Sache hat man die Fünfjährigen selten erlebt wie an diesem Vormittag: „Diese Lesung war eine schöne, runde Sache“, so der Eindruck von Alwyn Saptel vom Sozialmanagement der Unternehmensgruppe.

Die Kita-Kinder aus der Gravenbruchstraße werden Dagmar Chidolue auf jeden Fall in guter Erinnerung behalten, denn eines ihrer Bücher hat sie zum Abschied als Geschenk im Kindergarten zurückgelassen. „Das ist jetzt der Favorit bei den Kleinen. Ständig bitten sie ihre Erzieherin, ihnen daraus vorzulesen“, berichtet Ilhem Ben Arar, Mitarbeiterin im Sozialmanagement der Nassauischen Heimstätte. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Alwyn Saptel organisiert sie in jedem Jahr Veranstaltungen wie diese für die Kindergärten in Dreieich sowie in der dortigen Stadtbücherei.

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit 95 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 730 Mitarbeiter. Mit rund 60.000 Mietwohnungen in 140 Städten und Gemeinden gehört sie zu den führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Der Wohnungsbestand wird aktuell von rund 260 Mitarbeitern in vier Regionalcentern betreut, die in 13 Service-Center untergliedert sind. Das Regionalcenter Offenbach bewirtschaftet rund 9.500 Wohnungen. Unter der Marke „ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Bis 2021 sind Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro in Neubau von Wohnungen und den Bestand geplant. 4.900 zusätzliche Wohnungen sollen so in den nächsten fünf Jahren entstehen.

 

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