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Kontakte knüpfen, Angebote schaffen

Kassel – Gelungener Auftakt: Zu einem Mieterfrühstück hatte die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt vor kurzem in das Stadtteilzentrum Agathof e.V. im Kasseler Stadtteil Bettenhausen eingeladen. Die Bildungs- und Begegnungsstätte für jüngere und ältere Menschen sowie die Unternehmensgruppe wollen künftig zusammenarbeiten, um gemeinsam für die Bewohner des Viertels Angebote für soziale Kontakte, kulturelle Veranstaltungen und ehrenamtliches Engagement zu schaffen. Das Stadtteilzentrum Agathof e.V. bietet mit seiner von Weinlaub und Efeu bewachsenen Fassade und der Lage in unmittelbarer Nähe zum Kunigundishof sowie zum historischen Dorfkern von Bettenhausen den idealen Rahmen für ein entspanntes Zusammentreffen.

Mieter tauschen sich mit Wohnstadt-Mitarbeitern aus

Die Mieter der Wohnstadt, die alle eine persönliche Einladung zu diesem Frühstück erhalten hatten, nutzten die Gelegenheit, um einander besser kennenzulernen und sich als Nachbarn über ihr Wohnquartier auszutauschen. Dass die ehrenamtlichen Helfer des Agathof e.V. sowie die Mitarbeiter aus der Bestandsbetreuung der Unternehmensgruppe ebenfalls mit am Frühstückstisch saßen, erwies sich als äußerst sinnvoll. So konnte man bei Kaffee und Marmeladenbrötchen auch Dinge ansprechen, die den Mieter auf der Seele liegen: „Hier ging es um ganz verschiedene Themen, von der Treppenhausreinigung bis zur Parkplatzsituation“, berichtet Matthias Umbach, zuständiger Servicecenterleiter der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt. „Dabei empfanden es die Anwesenden als äußerst positiv, dass sich die Kolleginnen und Kollegen die Fragen und Sorgen der Mieter in Ruhe anhörten und deren Anliegen ernstnahmen. In einigen Fällen konnten sie dank fachlicher Informationen die vorgebrachten Bedenken sofort aus dem Weg räumen.“ Zusätzlich hatte die Unternehmensgruppe Fragebögen ausgelegt, um sich ein Bild darüber zu machen, wie zufrieden die Mieter mit ihren Wohnungen sind.

Wohnstadt-Mieter wollen im Frühjahr ihr Viertel aufräumen

„Bettenhausen ist ein äußerst lebendiger Stadtteil im Kasseler Osten“, erläutert Matthias Umbach. „Durch den Generationenwechsel, aber auch durch Veränderungen in der persönlichen Situation vieler Bewohner gibt es im Quartier immer wieder Neubezüge.“ Dabei habe sich gezeigt, dass gerade die älteren Mieter neugierig auf ihre neuen Nachbarn sind, aber nicht immer finde man sofort Kontakt zueinander. Das soll sich nun ändern. So war man sich am langen, reichlich gedeckten Frühstückstisch schnell einig, dass man in Zukunft öfters miteinander ins Gespräch kommen und sich gemeinsam für das Quartier einsetzen möchte. Eine erste Aktion ist für das kommende Frühjahr geplant: Da will man gemeinsam ausziehen und im Viertel Müll sammeln sowie aufräumen.

Beim nächsten Mal heiße Suppe statt Frühstücksei

Einen kleinen Kritikpunkt gab es dennoch: Das nächste Treffen solle doch bitte abends stattfinden, schlugen die Mieter vor. Denn das Angebot soll sich nicht nur an Alleinstehende und an Menschen richten, die bereits in den Ruhestand gewechselt sind. Auch viele Berufstätige wären der Einladung gerne gefolgt, wäre das Frühstück nicht in ihre Arbeitszeit gefallen. „Das nächste Mal trifft man sich nach Feierabend zu einer heißen Suppe statt am Morgen zu Frühstücksei und Brötchen“, sagt Jennifer Linke vom Sozialmanagement der Unternehmensgruppe. Schließlich soll es Angebote für alle Mieter am Kunigundishof geben, dem Gebäudezug der Wohnstadt rund um die Kirche St. Kunigundis. „Es ist uns sehr wichtig, dass wir mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen. Jeder hat ein ganz persönliches Anliegen, und es gibt hier im Stadtteil viel Potenzial, das im Stadtteilzentrum Agathof e.V. gut aufgehoben ist.“

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit 95 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 730 Mitarbeiter. Mit rund 60.000 Mietwohnungen in 140 Städten und Gemeinden gehört sie zu den führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Das Regionalcenter Kassel bewirtschaftet rund 17.500 Wohnungen, darunter rund 5.000 in der Stadt Kassel, und hat mit den Servicecentern in Fulda und Marburg sowie einem Vermietungsbüro in Eschwege drei Außenstellen. Unter der Marke „ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Bis 2021 sind Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro in Neubau von Wohnungen und den Bestand geplant. 4.900 zusätzliche Wohnungen sollen so in den nächsten fünf Jahren entstehen.

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