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Herr Bombelmann besucht Bonifatius

Zu Gast beim Bücherspielplatz in Fulda-Aschenberg: Der erfolgreiche Kinderbuchautor Wolfgang Lambrecht las auf Einladung der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt im Bürgerzentrum der AWO Fulda. Mit regelmäßigen Vorlese-Vormittagen wollen Unternehmensgruppe und AWO die Lese- und Sprachkompetenz der Kinder aus dem Stadtteil stärken.

Fulda – Herr Bombelmann ist ein ungewöhnlicher Mensch, und das nicht nur wegen seines lustigen Huts mit dem roten Bommel, den er niemals absetzt. Vor allem ist Herr Bombelmann „immer höflich, nett und hilfsbereit und zeigt Respekt gegenüber Menschen, Tieren und Pflanzen“. So jedenfalls charakterisiert ihn Wolfgang Lambrecht, der sich den beliebten Kinderbuchhelden einst ausgedacht hat, um seinen beiden Kindern eine Freude zu machen. Doch die Abenteuer des Herrn Bombelmann kamen nicht nur beim eigenen Nachwuchs hervorragend an, sondern auch bei allen anderen kleinen Zuhörern, die Lambrechts Lesungen erlebten. Also traute er sich irgendwann, seine Manuskripte bei einem Verlag einzureichen. Ein Glück für alle Erstleser: Mittlerweile sind neun Bombelmann-Bände erschienen, und die Ideen für immer neue Erlebnisse und Geschichten seines Helden scheinen dem 1958 in Fulda geborenen Autor noch lange nicht auszugehen. Auf Einladung der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt liest Wolfgang Lambrecht heute im AWO-Bürgerzentrum Aschenberg (Fulda) vor etwa 70 Kindern aus der Vorklasse und dem zweiten Grundschuljahr der Fuldaer Bonifatiusschule.

Leseförderung kommt gut an

Seit einigen Jahren veranstaltet die Unternehmensgruppe in Kooperation mit der AWO Fulda den so genannten „Bücherspielplatz“ mit Lesungen und gemeinsamem Basteln, Malen und Geschichtenerzählen, um die Sprach- und Lesekompetenz der Kinder im Stadtteil zu fördern. „Das ist in diesem Jahr bereits die vierte Lesung im Rahmen des Bücherspielplatzes“, sagt Romy Rath, Leiterin des Servicecenters Fulda der Unternehmensgruppe. „Das Projekt erfährt bei allen Beteiligten großen Zuspruch. Das freut uns natürlich, denn mit dem Bücherspielplatz wollen wir die Kinder spielerisch ans Lesen heranführen und sie entdecken lassen, wie viel Fantasie, aber auch wie viel Interessantes und Wissenswertes sich zwischen zwei Buchdeckeln verstecken kann.“

Vermittlung von Weltwissen

Ein Glücksfall also, dass der gefragte Vorleser Wolfgang Lambrecht, der in jedem Jahr zahlreiche Grundschulen besucht, der Einladung ins Bürgerzentrum Aschenberg gefolgt ist. Denn ihm gelingt es auf unangestrengte Weise, in seine Geschichten jede Menge nützliches Weltwissen zu verpacken. So lernen die Kinder durch Herrn Bombelmann viel über die Kontinente der Erde, über deren Klima, Vegetation und Ureinwohner, und bekommen nebenbei auch wichtige Naturphänomene erklärt. Auch Sebastian Claaßen, der von Seiten der AWO den Bücherspielplatz betreut, freut sich über den Besuch von Herrn Bombelmann und seinem Autor: „Wolfgang Lambrecht ist ein Vorlese-Profi. Er kann sich bei seinen kleinen Zuhörern sehr gut auf die jeweilige Altersgruppe einstellen. Außerdem trägt er seine Geschichten so lebendig vor, dass es ihm im Handumdrehen gelingt, alle Kinder zu fesseln und auf seine Ausflüge ins Land der Phantasie mitzunehmen.“

Anreiz für die ganze Familie

Den Zugang zu Geschichten zu ebnen – für Claaßen ist das ein wichtiges Ziel bei der Leseförderung: „Wir wollen das Grundinteresse der Kinder an Büchern wachhalten“, beschreibt er die Funktion des Bücherspielplatzes. „Deshalb haben wir das Projekt jetzt auch vom Vorschulalter bis zur zweiten Grundschulklasse ausgedehnt. Denn wir konnten beobachten, dass es bei Dritt- und Viertklässlern häufig einen Einbruch gibt, wenn das Lesen für sie nicht zu einer Selbstverständlichkeit und gerne praktizierten Gewohnheit geworden ist. Dieser Abkehr von der Welt der Bücher wollen wir durch unsere gezielte Förderung entgegenwirken.“ Besonders wichtig ist für die Projektverantwortlichen, dass die Eltern miteinbezogen werden. „Wir wünschen uns natürlich, dass sie ihre Kinder unterstützen, indem sie ihnen zu Hause vorlesen oder mit ihnen in einer öffentlichen Bücherei oder im Buchhandel den Lesestoff gemeinsam auswählen“, ergänzt Romy Rath. „Unsere Hoffnung ist, dass wir langfristig das Interesse an Lektüre und Wissenserwerb sowie am gemeinsamen Gespräch über das neu Gelernte durch die Kinder in die ganze Familie hineintragen.“

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit 95 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 730 Mitarbeiter. Mit rund 58.000 Mietwohnungen in 128 Städten und Gemeinden gehört sie zu den führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Das Regionalcenter Kassel bewirtschaftet rund 16.500 Wohnungen, darunter rund 5.000 in der Stadt Kassel, und hat mit den Servicecentern in Fulda und Marburg sowie einem Vermietungsbüro in Eschwege drei Außenstellen. Unter der Marke „ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Bis 2023 sind Investitionen von rund 1,9 Milliarden Euro in Neubau von Wohnungen und den Bestand geplant. 4.900 zusätzliche Wohnungen sollen so in den nächsten fünf Jahren entstehen.

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