„Einer der ersten grünen Schuldscheine eines Wohnungsunternehmens“

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte l Wohnstadt plant bis 2050 ihren Gebäudebestand klimaneutral zu entwickeln. Die aus den 1950er Jahren stammende Adolf-Miersch-Siedlung in Frankfurt wurde bereits modernisiert und erhielt dafür als erstes Quartier in Hessen ein Gold-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Bild: Marc Strohfeldt.

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte I Wohnstadt platziert als eines der ersten deutschen Wohnungsunternehmen ein grünes Schuldscheindarlehen sowie grüne Namensschuldverschreibungen am Kapitalmarkt.

Frankfurt/Main – Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen für Nachhaltigkeit: Der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte I Wohnstadt ist mit ihrer ersten grünen Transaktion aus Schuldschein und Namensschuldverschreibungen eine erfolgreiche Premiere am Kapitalmarkt gelungen. Das Emissionsvolumen der mehrfach überzeichneten Transaktion mit den Laufzeiten 10, 15 und 20 Jahre beläuft sich auf 80 Millionen Euro.

Bei einem grünen Schuldschein muss der Schuldner nachweisen, dass er das Geld nutzt, um nachhaltige Projekte zu fördern. Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte I Wohnstadt wird die Mittel einsetzen, um damit ihren Wohnungsbestand energetisch zu modernisieren. In einer Vereinbarung mit dem Land Hessen hat sich die größte Wohnungsgesellschaft des Bundeslands verpflichtet, bis 2050 ihren Gebäudebestand klimaneutral zu entwickeln. Ergänzt wurde die grüne Finanzierung durch die Emission klassischer Namensschuldverschreibungen mit Laufzeiten bis 30 Jahre. Insgesamt gelang es der Nassauischen Heimstätte, ein Gesamtvolumen von 180 Millionen Euro am Kapitalmarkt zu platzieren.

Der Leitende Geschäftsführer der Nassauischen Heimstätte, Dr. Thomas Hain, freut sich über die geglückte Premiere: „Wir sind eines der ersten Wohnungswirtschaftsunternehmen, die es geschafft haben, einen grünen Schuldschein zu platzieren. Diese Vorreiterrolle zeigt, dass wir auf einem guten Weg in ein klimaneutrales 2050 sind.“

Das Kapitalmarktdebüt der Nassauischen Heimstätte wurde von der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen arrangiert. Für Andreas Petrie, Leiter des Corporate Schuldscheingeschäfts der Helaba, bedeutet die erfolgreiche, komplett über die elektronische Schuldscheinplattform vc trade arrangierte und abgewickelte Transaktion einen weiteren Meilenstein in der Evolution des Schuldscheinmarktes: „Die anstehenden Investitionen kommunaler und öffentlicher Wohnungsbauunternehmen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und zur klimapolitisch notwendigen Sanierung des Wohnungsbestands eignen sich optimal für grüne und soziale Schuldscheinfinanzierungen.“

 

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit 95 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 730 Mitarbeiter. Mit rund 58.000 Mietwohnungen in 128 Städten und Gemeinden gehört sie zu den führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Das Regionalcenter Frankfurt bewirtschaftet rund 19.800 Wohnungen, darunter 16.000 direkt in Frankfurt. Unter der Marke „ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Bis 2023 sind Investitionen von rund 1,9 Milliarden Euro in Neubau von Wohnungen und den Bestand geplant. 4.900 zusätzliche Wohnungen sollen so in den nächsten fünf Jahren entstehen.

 

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