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Ein Fest als Dankeschön

Kassel – Im Rahmen einer energetischen und sozialen Quartiersentwicklung modernisiert die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt ihr Quartier Paul-Heidelbach-Straße/Silberbornstraße in Kassel-Niederzwehren. Zwei Jahre nach Beginn der umfangreichen Maßnahmen sind die Arbeiten auf der südlichen Seite des Straßenzugs fast beendet, ab 2019 sind die nördlich gelegenen Gebäude an der Reihe. Bevor jedoch die Straßenseite gewechselt wird, wollten sich die Verantwortlichen mit einem „Halbzeitfest“ bei den Mietern für ihre bisherige Geduld erkenntlich zeigen. Die Bewohner des Quartiers nahmen die Einladung gerne an, genossen am Freitag einen ebenso heiteren wie gemütlichen Nachmittag und bereicherten das Buffet um selbst mitgebrachte Kuchen, Salate und weitere Spezialitäten. Für das Rahmenprogramm sorgte Andrea C. Ortolano: Die Kasseler Schauspielerin trug Märchen der Gebrüder Grimm vor – frisch und humorvoll interpretiert. „Wir wissen, dass Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten eine starke Beeinträchtigung für unsere Mieter sind, erst recht, wenn sie so umfangreich sind wie hier in Niederzwehren“, sagt Jürgen Bluhm, Leiter des Regionalcenters Kassel der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt. „Umso wichtiger ist es uns, auf diesem Weg Danke zu sagen und nach der Hälfte des Wegs gemeinsam ein paar schöne Stunden zu verbringen.“

Neue Dämmung, neue Bäder, neue Heizung

Die Wohnungen im Quartier Paul-Heidelbach-Straße/Silberbornstraße sind um 1960 herum entstanden und entsprachen nicht mehr den heutigen Energie- und Baustandards. Im Rahmen der Sanierung werden die Dächer neu gedeckt, die Fassade bekommt eine neue Wärmedämmung. Die Balkone erhalten neue Geländer, die Hauseingänge neue Dächer. In den Wohnungen selbst werden die Bäder umfassend saniert. Einer der Kernpunkte der Modernisierung ist der Ausbau der veralteten Elektro-Nachtspeicheröfen und deren Ersatz durch eine effiziente Gas-Zentralheizung, die über zwei neue Blockheizkraftwerke betrieben wird. Fenster und Brandschutztüren sind bereits vor wenigen Jahren auf den aktuellen Stand der Technik gebracht worden. Seit 2016 sind die ersten 60 von 108 Wohneinheiten modernisiert worden. Von 2019 bis 2022 sind jedes Jahr zwölf weitere Wohneinheiten an der Reihe. Insgesamt investiert die Unternehmensgruppe ca. acht Millionen Euro in das Quartier. Um auch weiterhin ein optimales Preis-Leistungsverhältnis anbieten zu können und die Mieten nach der Modernisierung nur moderat anzupassen, legt die Unternehmensgruppe anstelle der zulässigen elf Prozent der Modernisierungskosten lediglich maximal sechs Prozent um und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Wohnungsmarktes in Kassel.

Die meisten Mieter konnten während der bisherigen Arbeiten in ihren Wohnungen bleiben, nur in wenigen Fällen – vor allem bei Familien mit kleinen Kindern und älteren Mietern – war das Ausweichen in eine Übergangswohnung nötig. Matthias Otto, Leiter des zuständigen Servicecenters, lobte die Kooperationsbereitschaft der Mieter. „Wir sind überall auf sehr viel Verständnis gestoßen. Besonders beeindruckt hat uns, dass einige Mieter auch an die Bauarbeiter gedacht und diese mit Kaffee, Kuchen oder kalten Getränken versorgt haben. Vor allem während der zurückliegenden sehr heißen Sommermonate wurde das sehr geschätzt.“

Modernisierungs-Café kommt bei den Mietern gut an

Das Halbzeitfest fand im Modernisierungs-Café statt, das die Unternehmensgruppe im Jahr 2016 in einer leeren Wohnung in der Paul-Heidelbach-Straße eröffnet hat. Jeden Dienstag von 15 bis 17 Uhr können sich die Mieter hier jenseits von Bauschmutz und -lärm aufhalten und den Sanierungsarbeiten entkommen. Vor allem ältere Bewohner nehmen das Angebot gerne an. Hier kommen Mieter mit Mitarbeitern der Unternehmensgruppe – Kundenbetreuer, Haus- und Siedlungsbetreuer, Techniker und Bauleiter – ins Gespräch, informieren sich über den aktuellen Stand der Arbeiten oder werden ihre Anliegen oder Sorgen los. Aber auch der Kontakt untereinander ist durch das Café intensiver geworden, hat Servicecenterleiter Matthias Otto beobachtet. „Die Erfahrung zeigt, dass sich Mieter während einer Modernisierung wieder vermehrt austauschen, dass die Nachbarschaft neu aktiviert wird. Das haben wir auch hier beobachtet. Solch eine anstrengende Zeit lässt sich gemeinsam einfach besser meistern.“ Inzwischen hat sich aus dem Modernisierungs-Café heraus noch ein weiterer Treffpunkt etabliert. Jeden Freitag trifft sich von 16 bis 18 Uhr eine Spielegruppe. Das Café steht auf Anfrage zudem allen Mietern des Quartiers für private Veranstaltungen zur Verfügung. Wer Interesse hat, kann sich bei Jennifer Linke vom Sozialmanagement der Unternehmensgruppe unter der Telefonnummer 0561/10011356 melden.

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit 95 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 730 Mitarbeiter. Mit rund 60.000 Mietwohnungen in 140 Städten und Gemeinden gehört sie zu den führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Das Regionalcenter Kassel bewirtschaftet rund 17.500 Wohnungen, darunter rund 5.000 in der Stadt Kassel, und hat mit den Servicecentern in Fulda und Marburg sowie einem Vermietungsbüro in Eschwege drei Außenstellen. Unter der Marke „ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Bis 2021 sind Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro in Neubau von Wohnungen und den Bestand geplant. 4.900 zusätzliche Wohnungen sollen so in den nächsten fünf Jahren entstehen.

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