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Der steile Weg zum Sieg

Wiesbaden – Fast wäre er ins Wasser gefallen: Wegen leichten Regens stand der 4. Klarenthaler Hochhauslauf kurzzeitig auf der Kippe. Zu groß war die Gefahr, dass die Sprinter mit nassen Turnschuhen auf den Treppen ausrutschen könnten. Aber dann klarte der Himmel auf, der Startschuss fiel. In Windeseile erstürmten die 40 Läuferinnen und Läufer das zwölfstöckige Gebäude und meisterten die 192 Stufen. „Für uns war es wieder eine schöne Erfahrung zu beobachten, welchen Auftrieb und welches Selbstvertrauen es den Teilnehmern gegeben hat, dabei zu sein, sich zu trauen, bei dem Lauf mitzumachen“, freute sich Michael Büttner, Leiter des zuständigen Servicecenters der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt. „Auch wenn es sich um einen echten Wettkampf handelt und jeder natürlich versucht, der Schnellste zu sein, ist es trotzdem auch ein Gemeinschaftserlebnis, das den Zusammenhalt unter den Menschen in diesem Quartier stärkt.“

Treppe statt Fahrstuhl

Als Höhepunkt der „Klarenthaler Kulturtage“ hatte die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt gemeinsam mit Organisationen und Vereinen aus dem Stadtteil – dem Dachverband Klarenthaler Vereinigungen e.V., Moja e.V. (Verein zur Förderung mobiler Jugendarbeit), dem Stadtteilzentrum Klarenthal der Stadt Wiesbaden sowie dem Volksbildungswerk Klarenthal e.V. und dem 1. SC Klarenthal 1968 e.V. – den Hochhauslauf organisiert. Auch bei der vierten Auflage hatten sich viele Menschen aus der Nachbarschaft am Start versammelt, um die Läufer anzufeuern: „Jeder hat für jeden geklatscht, es herrschte eine prima Stimmung“, sagt Carmen Neumann-Hofmann vom Sozialmanagement der Nassauischen Heimstätte. Denn neben der sportlichen Herausforderung und der Anregung, öfter mal die Treppe statt des Fahrstuhls zu benutzen, stand auch dieses Mal das Miteinander im Mittelpunkt. Besonders positiv findet Neumann-Hofmann daher, dass es erneut gelungen war, jüngere wie ältere Klarenthaler zur Teilnahme zu motivieren.
Gestartet wurde in den Altersklassen 10 bis 13, 14 bis 20, 21 bis 35, über 36 bis 50 und über 50 Jahre. In jeder Etage standen Aufsichtspersonen von den „Eintagshelden“ des Freiwilligentags Wiesbaden bereit, um schnell eingreifen zu können, falls ein Läufer schwächeln oder stolpern sollte. Doch alle Teilnehmer erreichten ohne Zwischenfall das Ziel im obersten Geschoss. Dort gab es erstmal Traubenzucker, um die verbrauchte Energie sofort zu ersetzen.

Persönliche Bestzeit

Die Ersten, die dort oben eintrafen, waren zwei Läufer aus der Gruppe der 14 - 20-Jährigen: Rans Kaakla (19 Jahre) und Oualid Al Hafyoni (17) schafften die zwölf Stockwerke in 44 Sekunden. Das ist nach wie vor die Bestzeit, die bereits vor zwei Jahren erreicht und bislang nicht unterboten wurde. Für Rans Kaakla bedeutete sie dennoch einen persönlichen Rekord: Der 19-Jährige hatte bereits den 3. Klarenthaler Hochhauslauf gewonnen, damals allerdings 48 Sekunden für die 192 Stufen gebraucht. Besonders bejubelt und angefeuert wurde auch Ahmed Naciri, der mit 72 Jahren älteste Teilnehmer. Er bewältigte den Lauf in 1,58 Minuten.

Für alle Sieger gab es Gutscheine der Sportmode-Anbieter „Runners Point“ und „Snipes“, gestiftet von der Nassauischen Heimstätte. Die Erstplatzierten in jeder Altersgruppe erhielten je 50 Euro, die Zweit- beziehungsweise Drittplatzierten 35 respektive 20 Euro. Jedem Starter wurden außerdem eine Urkunde und ein Stärkungspaket überreicht. Sozialdezernent und Stadtrat Christoph Manjura gratulierte jedem Läufer per Handschlag und überreichte Urkunden sowie Preise. Zur Siegesfeier servierte das Klarenthaler Concierge-Team der Unternehmensgruppe gekühlte Getränke, Kaffee, Kuchen und Snacks.

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit 95 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 730 Mitarbeiter. Mit rund 58.000 Mietwohnungen in 128 Städten und Gemeinden gehört sie zu den führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Das Regionalcenter Wiesbaden bewirtschaftet rund 11.600 Wohnungen, darunter rund 5.800 Wohnungen direkt in Wiesbaden, und hat mit dem Servicecenter in Darmstadt eine Außenstelle. Unter der Marke „ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Bis 2023 sind Investitionen von rund 1,9 Milliarden Euro in Neubau von Wohnungen und den Bestand geplant. 4.900 zusätzliche Wohnungen sollen so in den nächsten fünf Jahren entstehen.

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