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Dankbarkeit ist der größte Ansporn

Offenbach – Heike König hat ein waches Auge. Die ehrenamtliche Helferin hat vor einigen Jahren zusammen mit Jürgen Gilberg, Streetworker der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt, im Rahmen des Frauentreffs Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bekocht. Sie erkannte, dass einige Mieter besonderen Bedarf haben und knüpfte den Kontakt zur Offenbacher Tafel e.V. Dort stieß sie mit ihrem Anliegen auf offene Ohren: Seitdem – seit fünf Jahren also – stellt die Tafel immer am Donnerstagvormittag Lebensmittel für besonders bedürftige Mieter der Nassauischen Heimstätte zur Verfügung.

Die ehrenamtliche Helferin Heike König nimmt das Essen entgegen, Streetworker Jürgen Gilberg prüft die Ware und sortiert gegebenenfalls verdorbene Lebensmittel aus. Gegen 12.15 Uhr kommen die ersten Mieter, um sich unter anderem Obst, Gemüse, Joghurt oder Brot für sich oder ihre Familien mit nach Hause zu nehmen. Verteilt wird immer das, was die Discounter übrig haben, das Angebot wechselt also ständig. Rund 20 Familien profitieren von der Kooperation zwischen Nassauischer Heimstätte und der Offenbacher Tafel, das Angebot steht allen Mietern offen, egal wie alt sie sind und woher sie stammen. „Die Mieter sind sehr dankbar für die Lebensmittel“, sagt Alwyn Saptel vom Sozialmanagement der Unternehmensgruppe. „Viele von ihnen stehen nicht auf der Sonnenseite des Lebens, von daher ist es eine tolle Sache, wenn wir ihnen und ihren Familien auf diese Weise eine Freude bereiten können.“ Für Christine Sparr, Leiterin der Offenbacher Tafel, ist die Dankbarkeit der Menschen der größte Ansporn: „Man kann es in ihren Augen sehen, wie sehr sie sich über die Spenden freuen, das sagt viel mehr aus als 1000 Worte.“ Sparr und Saptel sind sich einig: Die vor fünf Jahren ins Leben gerufene Zusammenarbeit ist ein voller Erfolg. Und das soll auch so bleiben.

Die Mitarbeiter der gemeinnützigen Tafeln sind seit 25 Jahren bundesweit aktiv im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung und Armut. 1993 wurde in Berlin die erste Tafel gegründet. Mittlerweile geben 60.000 Helfer in über 940 Tafeln gespendete Lebensmittel an 1,5 Mio. bedürftige Menschen weiter.

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit 95 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 730 Mitarbeiter. Mit rund 60.000 Mietwohnungen in 140 Städten und Gemeinden gehört sie zu den führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Das Regionalcenter Offenbach bewirtschaftet rund 9.500 Wohnungen. Unter der Marke „ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Bis 2021 sind Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro in Neubau von Wohnungen und den Bestand geplant. 4.900 zusätzliche Wohnungen sollen so in den nächsten fünf Jahren entstehen.

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