>

Auf der Suche nach der Angst

Fulda – Angst und Wut sind Gefühle, die wir alle kennen, und für die wir uns manchmal schämen. Was aber löst diese heftigen Emotionen aus? Um das herauszufinden, hat sich der kleine Hund Domino auf die Reise gemacht und fragt alle Tiere, die ihm über den Weg laufen. Die Autorin Monika Wieber, ausgebildete Sozialpädagogin, Erzieherin und Systemische Familientherapeutin, hat die Figur des wissbegierigen Hundes erfunden. Mittlerweile hat sie bereits mehrere Bücher für Kinder im Vorschulalter geschrieben und auch selbst illustriert, in denen Dominos Wissbegierde im Mittelpunkt steht. Auf Einladung der AWO Fulda und der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt las Monika Wieber vor Kurzem im Fuldaer Mehrgenerationenhaus aus ihrem Buch „Warum bist Du so wütend, Löwe?“ vor. Rund 80 Kinder aus mehreren Kitas im Stadtteil Aschenberg, in dem auch viele Mieter der Unternehmensgruppe leben, machten begeistert mit. Denn Monika Wieber liest nicht nur vor. Sie versteht es, die kleinen Zuhörer intensiv ins Geschehen miteinzubeziehen. So animierte sie die Kinder dazu, alle Tiere, denen Domino begegnet, pantomimisch darzustellen. Es wurde gehüpft, gewatschelt, gekrabbelt und mit den Flügeln geschlagen – ein Riesenspaß für die kleinen Akteure sowie alle, die ihnen dabei zusahen.
„Ein Kind kann nur die Sprache erlernen, die es hört und erlebt“, begründet Jennifer Linke vom Sozialmanagement das Engagement der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt. „Mit Lesungen wie dieser verfolgen wir das Ziel, Kindern aus allen Bildungsschichten die Welt der Geschichten, Bücher und natürlich das Lesen selbst näherzubringen.“

Ins Leben gerufen hat dieses Projekt der Friedrich-Bödecker-Kreis, ein Verein, der sich der Leseförderung verschrieben hat. In der AWO Fulda konnte die Wohnstadt einen ebenso engagierten wie verlässlichen Partner für die Umsetzung des Konzeptes gewinnen. Neben vier Autorenlesungen im Jahr werden in Zusammenarbeit mit dem Bödecker-Kreis außerdem Bastelaktionen, Theaterworkshops und wöchentliche Vorleseprojekte von der AWO und der Unternehmensgruppe organisiert. Dabei ist auch geplant, den Kindern mehrsprachige Texte vorzustellen: „Der Aschenberg ist ein Quartier im stetigen Wandel“, so Jennifer Linke. „Diesem Umstand versuchen wir mit Lesungen in mehreren Sprachen gerecht zu werden.“

Davon, so die Hoffnung der Veranstalter, werden langfristig vielleicht nicht nur die Kinder profitieren: „Wir wollen das Interesse für Bücher und das Lesen über die Kinder in die gesamte Familie tragen“, sagt Sebastian Claaßen, Student der Sozialen Arbeit und Mitarbeiter der AWO Fulda.

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit 95 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 730 Mitarbeiter. Mit rund 60.000 Mietwohnungen in 140 Städten und Gemeinden gehört sie zu den führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Das Regionalcenter Kassel bewirtschaftet rund 17.500 Wohnungen, darunter rund 5.000 in der Stadt Kassel, und hat mit den Servicecentern in Fulda und Marburg sowie einem Vermietungsbüro in Eschwege drei Außenstellen. Unter der Marke „ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadtentwicklungsaufgaben durchzuführen. Bis 2021 sind Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro in Neubau von Wohnungen und den Bestand geplant. 4.900 zusätzliche Wohnungen sollen so in den nächsten fünf Jahren entstehen.