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Ein Logo für die Soziale Stadt Nied

Unternehmensgruppe Stadtentwicklung

Bürger können aus zwei Varianten auswählen

Am Montagabend (17. August 2020) wurden zwei Logo-Varianten für das Stadterneuerungsprojekt Soziale Stadt Nied präsentiert. Bis zum folgenden Sonntag, dem 23. August, können sich Jung und Alt im Stadtteilbüro oder online für eines der beiden Logos entscheiden.

Das Stadtplanungsamt hat im Juni auf Wunsch des Stadtteilbeirats ein Designbüro aus Offenbach damit beauftragt, den Charakter des Stadtteils bildlich zum Ausdruck zu bringen und einen passenden Schriftzug für die Soziale Stadt Nied vorzuschlagen. Unter Mitwirkung des Beirats haben Loimi Brautmann und Mirjam Möß von UrbanMediaProject zwei Varianten eines Logos erarbeitet. Elf Beiratsmitglieder führten die Designer im Juli durch den Stadtteil und haben anschließend gemeinsam Eigenschaftswörter, die sie mit Nied verbinden, zusammengetragen. Das Einzigartige an Nied soll sich in dem Logo wiederfinden.

Zwei Logo-Entwürfe werden in der öffentlichen Sitzung des Stadtteilbeirats um 18 Uhr im Gemeindesaal von St. Markus in der Mainzer Landstraße 787 vorgestellt und diskutiert. Pandemiebedingt ist zur Teilnahme eine Anmeldung unter 0176/12982202 erforderlich. Danach können alle Nieder für ihr Logo abstimmen. Das Stadtteilbüro in Alt-Nied 13 ist für die Wahl Dienstag von 10 bis 12 Uhr, Mittwoch von 10 bis 17 Uhr und Freitag von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Dort stehen zwei Demokratiesäulen mit den Logos zur Auswahl, in die jedes Kind und jeder Erwachsene aus Nied einen Ball einwerfen kann. Parallel dazu ist die Online-Abstimmung ist unter mein-nied.de bis zum 23. August 2020 möglich. 

Hintergrundinformationen

Die Soziale Stadt Nied ist ein Stadterneuerungsgebiet der Stadt Frankfurt a.M. In Nied sollen durch das Programm Sozialer Zusammenhalt mit sozialen und städtebaulichen Projekten die Lebensverhältnisse nachhaltig verbessert werden. Gefördert wird dieses Ziel mit Bundes- und Landesmitteln sowie von der Stadt Frankfurt a.M. Grundlegend ist ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK). Das Stadtplanungsamt hat den Caritasverband Frankfurt e.V. mit dem Quartiersmanagement und die ProjektStadt mit der Projektsteuerung sowie der Erarbeitung des ISEK beauftragt. Quartiersmanagerin Marja Glage (Caritas), die Stadtentwickler Jan Thielmann und Frederik Daub (ProjektStadt) bilden mit Projektleiterin Lara Schneider (Stadtplanungsamt) das Kernteam für die Soziale Stadt Nied. Bewohner und örtliche Institutionen sind im Stadtteilbeirat vertreten und setzen sich für die Interessen Nieds ein.