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Im Quartier Frankfurt-Griesheim

CO2-Speicherkapazität von Bäumen der NHW ermittelt

Unternehmensgruppe

Erstmalig wurde bei 192 Bestandsbäumen der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) untersucht, welche Speicherkapazität an Kohlenstoffdioxid (CO2) sie aufweisen. Die dabei gewonnenen Werte lassen Rückschlüsse auf den Gesamtbaumbestand der NHW zu.

In den Liegenschaften der NHW in Frankfurt-Griesheim wurde im Auftrag des Fachbereichs Freiflächenmanagement jetzt erstmals untersucht, wieviel klimaschädliches Kohlenstoffdioxid (CO2) der dort vorhandene Baumbestand bindet. Bei den erfassten 192 Bäumen unterschiedlicher Altersstufen konnte dabei eine Speicherkapazität von circa 402 Tonnen CO2 im Holz und im Wurzelwerk der Bäume ermittelt werden. „Im Durchschnitt bindet einer der in Griesheim erfassten Bäume circa 1,84 Tonnen CO2. Allein die dort untersuchten Bäume speichern damit den jährlichen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß von rund 84 Personen “, erklärt Michael Mayer-Marczona, Leiter des Freiflächenmanagements im Unternehmensbereich Modernisierung/Großinstandhaltung der NHW.

Die Berechnungsmethode für die Messung der CO2-Speicherung wurde von einem beauftragten Sachverständigenbüro aus der Forstwirtschaft übernommen, kann modifiziert aber auch auf Bäume von innerstädtischen Grünanlagen angewendet werden. Hochgerechnet auf schätzungsweise 45.000 Bäume in den Freianlagen der NHW entspricht dies einer Speicherkapazität von 82.800 Tonnen CO2 in den Bestandbäumen der Unternehmensgruppe. „Unser Gesamtbaumbestand entspricht in etwa der Anzahl aller Straßenbäume in Frankfurt am Main. Daran sieht man die große Bedeutung der Freianlagen der NHW für den Klimaschutz in Hessen“, erklärt Dr. Thomas Hain, Leitender NHW-Geschäftsführer.

Bei der Messung des Baumbestands im Quartier in Griesheim wurde auch die Baumart, der Stamm- und Kronendurchmesser sowie der genaue Standort der Bäume per GPS-Messung erfasst.