Heizkosten und CO2-Ausstoß werden kräftig gesenkt
Nassauische Heimstätte investiert rund sechs Millionen EUR in Frankfurter Wohnungsbestand
Das Wohnungsunternehmen modernisiert zurzeit 231 Wohnungen im Frankfurter Stadtgebiet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Maßnahmen zur energetischen Qualifizierung der Gebäude. Fassaden, wo notwendig auch Kellerdecken und Dachböden, werden wärmegedämmt. In der Rhönstraße 40-44 und der Waldschmidtstraße 111 im Frankfurter Ostend wird zudem eine moderne Gas-Zentralheizung mit zentraler Warmwasserversorgung eingebaut. Die Mieter erhalten neue Heizkörper mit Thermostatventilen. In die Jahre gekommene Balkone werden bei der Gelegenheit umfangreich saniert oder erneuert, in der Wittelsbacher Allee 3-9 sogar neue Vorstellbalkone ergänzt. Die Hauseingangsbereiche werden aufgemöbelt, zum Teil mit neuen Vordächern und Gegensprechanlagen.
Heizkosten und CO2-Emissionen sinken
Die Nassauische Heimstätte lässt sich die Außenmodernisierungen rund sechs Millionen EUR kosten. „Die Mittel sind im Interesse unserer Mieter gut angelegt. Durch die Wärmedämmung werden die Heizkosten in Zukunft deutlich sinken“, bestätigt Wolfgang Koberg, Frankfurter Geschäftsstellenleiter. Auch das Klima profitiert. Durch die Maßnahmen werden zukünftig rund 600 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr eingespart. Die Beeinträchtigungen durch Lärm und Schmutz werden durch ein straffes Baustellenmanagement auf ein Mindestmaß reduziert, so dass die Mieter während der Modernisierungen in ihren Wohnungen verbleiben können.
Die Standorte im Überblick
Eschersheim | Waldecker Straße 1-3 | 48 Wohnungen |
Sindlingen | Hermann-Brill-Straße 2-10 | 46 Wohnungen |
Ostend | Wittelsbacher Allee 1-9 | 97 Wohnungen |
Bergen-Enkheim | Nordring 22-28 | 40 Wohnungen |
Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt investiert in 2010 insgesamt 78 Millionen EUR in ihre Wohnungsbestände, darunter rund 27 Millionen EUR für die Modernisierung von 900 Wohnungen. Durch Maßnahmen, die zu einer besseren energetischen Effizienz der Gebäude führen, werden dabei die CO2-Emmissionen um rund 1.900 t/a reduziert. Insgesamt bewirtschaftet die Unternehmensgruppe rund 63.000 Wohnungen in Hessen, davon 16.000 in Frankfurt.

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