Deutsch | English
Ernst-May-Preis 2010
Ernst-May-Preis 2010: Preisträger/-innen und Jury

Ein neues Wohngebiet für Frankfurt-Bonames

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte / Wohnstadt und die Technische Universität Darmstadt haben zum elften Mal den Ernst-May-Preis an Studierende des Fachbereichs Architektur der Technischen Universität Darmstadt verliehen. Es wurde ein Hauptpreis mit 3.000 Euro, eine Anerkennung mit 1.000 Euro sowie zwei Belobigungen mit je 500 Euro honoriert.

Der im letzten Jahr ausgelobte Ernst-May-Preis 2010 wurde für Vorschläge zur Erweiterung des Frankfurter Stadtteils Bonames um ein nachhaltiges, insbesondere klimagerechtes und energieeffizientes Wohngebiet mit besonderem Landschaftsbezug vergeben. Gefordert war ein städtebauliches Entwicklungskonzept für eine 44 ha große Fläche der Nassauischen Heimstätte, die sich in nordöstlicher Randlage von Bonames befindet. Rund 1.350 Wohnungen und die notwendige Infrastruktur waren unterzubringen. Darüber hinaus sollten die Wechselwirkungen mit und Anbindungen an den alten Dorfkern und die Stadterweiterungen aus den 1950er bis 1970er Jahren analysiert und eingearbeitet werden. Die Wettbewerbsbeiträge werden in einer vom Fachbereich Architektur erstellten und von der Unternehmensgruppe finanzierten Broschüre vorgestellt, die vom betreuenden Fachgebiet Entwerfen und Regionalplanung, Prof. Julian Wékel, herausgegeben wird.


Preisträgerinnen 2010:

  • Kerstin Löbich und Kerstin Quaiser für das Projekt „Bon-Ames :: Bon-Quartiere – Leben am Grünzug“

Anerkennung für:

  • Yiwen Quian und Ole Werner für das Projekt „Grüne Vereinigung“

Belobigungen für:

  • Anna Bölling und Kristina Breit für das Projekt „Bandbreite“
  • Jiawei Tang für das Projekt „Baumstruktur“

Jury:

  • Dieter von Lüpke (Vorsitzender), Leiter des Stadtplanungsamtes der Stadt Frankfurt
  • Prof. Thomas Dilger und Dirk Schumacher, Geschäftsführung der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte / Wohnstadt
  • Prof. Julian Wékel, TU Darmstadt
  • Prof.in Dorothee Dubrau, TU Darmstadt
  • Dr. Xiaoping Xie, TU Darmstadt
  • Cand. Arch. Walter Hein, TU Darmstadt